Künstlerische Naturforschung
Die Galerie Schürmann schreibt zu Barbara Schmitz- Beckers Arbeiten:
“Die Werke der Künstlerin Barbara Schmitz-Becker sind organisch-abstrakt, bei Ihr steht der „Mikrokosmos“ im Focus – biologisch und philosophisch. Berichte über naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Einsatzmöglichkeiten von (Mikro-)Organismen wie Pilze, Flechten und Moose faszinieren Barbara Schmitz-Becker und sie sammelt und analysiert Naturproben – im labortechnischen Maßstab. Während dieser wissenschaftlichen Analysephase auf Form, Struktur und systematische Zusammenhänge, entstehen Modelle und ein Arbeitsthema. Dieses kann sich im künstlerischen Prozess verändern, da es Barbara Schmitz-Becker immer auch darum geht neue Strukturen und Zusammenhänge von Raum und Zeichnung zu finden und festzulegen.”
Forschung und Gedankenraum
Eden Zwo Labor
Barbara Schmitz-Becker gründete das Eden Zwo Labor 2012 als Reaktion auf das vom Welttreuhandfond für Kulturpflanzen angelegte Svalbard Global Seed Vault. Der weltweit größte Saatgutspeicher auf Spitzbergen (NOR)- aber der einzige ohne Forschungsauftrag; den übernahm das Eden Zwo Labor. Es ist Gedankenraum und Forschungslabor für die künstlerische Naturforschung von Barbara Schmitz-Becker..
3d-Stiftzeichnungen
Libellen
Barbara Schmitz-Becker sammelt die am Uferrand ihres Teiches aufgefundenen Libellen, nummeriert und archiviert sie mit Funddatum. Jede Libelle ist Motivgeber für eine Flügelzeichnung mit dem 3d-Stift im Maßstab 50:1 von mindestens einem ihrer 4 Flügel. So wächst eine kontinuierliche Werkreihe von Flügelporträts.